Der Musikindustrie fehlen noch immer knackige Konzepte, um Musik über das Internet zu vermarkten. Der Experten-Vorschlag, für eine reine Flatrate in Höhe von 5 Dollar, der auf der WOS 4 in Berlin gemacht wurde wirkt deutlich vernünftiger als krampfige Abrechnungsversuche pro Track oder im Rahmen begrenzter 'Flatrates'. Von dem Verkauf der Musik auf CDs will ich gar nicht reden.
Mit dieser weltweiten Flatrate würden Kopien unattraktiv und auch das Anlegen riesiger Sammlungen würde sich erübrigen. Was die Festplattenhersteller dazu sagen, ist mir nicht bekannt.
So, da liegt es nun vor einem. Ein weltweites Musikarchiv, unbegrenzt anzuhören. Doch was hört man dann? Am besten etwas, dass dem mehr oder weniger ausgefallenen eigenen Geschmack entspricht.
Doch wie findet man solche Musik?
Einen Weg zeigt schon heute das amerikanische Projekt Pandora auf. Nach der Eingabe von Titel oder Interpret werden passende Musikstücke gesucht und in guter Qualität direkt über einen Flash-Player abgespielt.
Das alles ohne komplizierte Registrierfunktion und finanziert durch Verknüpfungen mit Amazon und iTunes.
Für die Expansion nach Europa werden Mitarbeiter gesucht - also nur noch eine Frage der Zeit, bis auf Pandora auch deutsche Titel auftauchen.
http://www.webbewegung.de/htsrv/trackback.php/203
Bisher keine Kommentare/Trackbacks/Pingbacks für diesen Eintrag...
Hier finden sich die Geschichten der Webraumfahrer und alles was Webdesign-Interessierte und Online-Marketing-Maniacs fasziniert.